Wie versprochen nun endlich der Bilderbericht von unserer Alpentour.

Hat ein wenig gedauert, aber hatte nicht eher dafür Zeit. Hier gehts zur Tour.

Malojapass

Die nächste Tour steht kurz bevor. Diesmal ist eine 5-Tages-Rundtour durch die Alpen angepeilt. So wenig Gepäck wie möglich, so viel wie nötig lautet die Devise - ein kleiner Rucksack und los gehts.

Die grobe Marschroute führt uns quer durch den Schwarzwald in die Schweiz über den Klausenpass, Sustenpass, Furkapass, Gotthardpass, San Bernardino Pass, Splügenpass, Malojapass, Julierpass, Albulapass, Berninapass, Foscagnopass, Stilfserjoch, Gampenjoch, Mendelpass, Ritten, Penserjoch, Jaufenpass, Timmelsjoch, Fernpass, Namlos, Gaichtpass, Oberjoch und schlussendlich am Bodensee vorbei über die schäbische Alb wieder in die Heimat.

Reichlich Kurven, vor allem um die neuen Gefährte einzugrooven. So gab es doch reichlich Fahrzeugwechsel in unseren Reihen.

Ich selbst bin von einer 05er ZX-10R auf eine BMW S1000RR ('13) gewechselt, was mir mit all der Elektronik, der Neutralität des Motorrads ansich und dem schier endlos sprintenten Motor jegliche Fahrfreude nahm. Daher und da mir mit steigendem Alter die Lust auf Nackenschmerzen sowie schmerzenden Handgelenken vergangen sind, wurde die RR kurzerhand wieder verkauft und gegen eine Ducati Hypermotard 1100 EVO SP gewechselt.

Zweiter wechselte von einer Ducati 1098 S auf eine BMW S1000RR. Doch auch hier obsiegte die Emotionslosigkeit der BMW, so dass diese von einer Ducati Monster 1100 S direkt ersetzt wurde.

Dritter wechselte von einer Ducati 1098 S auf eine Panigale 1299 S. Hier gab es eigentlich nichts auszusetzen. Druck in allen Lebenslagen, Agilität und Emotionen a la Ducati. Allerdings ging der allgemein Trend Richtung bequemeren/aufrechterem Fahren, weshalb diese von einer Streetfighter 1098 S abgelöst wurde.

All diese Fahrzeugwechsel geschahen innerhalb dieses Frühjahrs. Foglich bietet sich diese Kurvenhatz in den Alpen perfekt an, die neuen Gefährte auf Herz und Nieren zu checken.

Der Bericht kommt in überlicher Manier mit reichlich Bildern.

Der Bilderbericht vom diesjährigen Sardinienurlaub ist online.

Die überall als Motorradeldorado gelobte Urlaubsinsel wollten wir uns jetzt auch mal selbst anschauen. Unser Fazit: Geil. Auf seine eigene Art und Weise, aber nicht mit den Alpen vergleichbar. Wer gerne Pässe hochwetzt und Gipfel stürmt, findet das auf Sardinien zumindest auf normalen Straßen so gut wie gar nicht.

Wir waren 2 Wochen in einem Ferienhaus in Alghero. Zugegeben die Lage ist für Motorradfahrer eher ungünstig, weil sich die geilsten Strecken eher zentral-östlich befinden. Zwar ist die Küstenstraße von Alghero bis Bosa schön zu fahren, aber das geilste daran sind die geilen Ausblicke und das Panorama. Die schönen für Sardinien typischen Straßen mit den gleichmäßigen Kurvenradien die teilweise schier endlos erscheinen, finden sich sehr zentral rund um Aritzo und Seui.

Die Insel ist sehr vielfältig was uns einen wunderschönen Urlaub bereitet hat. Für reine 14 Tage Motorradurlaub wäre mir das allerdings zu wenig, da wir die schönsten Strecken bereits nach circa 5 Tagen im Norden, Süden, Westen und Osten so gut wie erschöpft hatten.

Nach Sardinien zieht es uns sicherlich wieder, dann allerdings eher in Form einer Rundreise, oder als normaler Urlaub.

Unter dem Menüpunkt "Touren" sind nun wie gewohnt wieder alle Touren, samt Bilder, online.

Jetzt gilt es nur noch auf zweistellige Temperaturen (plus) zu hoffen, damit pünktlich zum März die Saison wieder starten kann.