Ausgangsort: St. Andre les Alpes

7 Tage, Tourkilometer ca. 1.700 km

Unterkunft: Camping Municipal "des Iscles"


Tag 1, Anfahrt (ca. 810 km):

Pfalzgrafenweiler - St. Andre les Alpes

Anfahrt mit 2 Pkw + Anhänger

Die Anfahrt: Dieses Mal komfortabel mit 2 Pkw + 2 Anhänger. Auf einem drei und auf dem anderen zwei Mopeds. So lässt sich's bequem, ohne Verzicht auf Gepäck reisen.


Hausrunde, ca. 60 km:

Lac de Castillon - Col de la Blache - Col de Luens - Col des Robines

Col de Luens

Der Col de Luens (1.054 Meter) führt von Castellane Richtung Digne les Bains. Der Pass ist super asphaltiert und hat eine großartige Kurvencharakteristik. Der Spaßfaktor ist hier sehr groß geschrieben. Außerdem bietet er wunderschöne Blicke über Castellane, bis auf dessen Kappelle.

 

Col de Luens Felspassage

Die Passstraße des Col de Luens führt an der Nordflanke durch eine enge Felspassage, entlang einer Schlucht, samt Fels-Torbogen und einem unglaublichen Panorama.


Tour 1, ca. 340 km:

St. Andre les Alpes - Annot - Col de St. Michel - Colmars - Col d'Allos - Barcelonnette - Col de la Bonette - Isola - Col de la Lombarde - Villar sur Var - Entrevaux - St. Andre les Alpes

Col d'Allos

Beide Seiten des Col d'Allos (2.247 Meter) werden über eine sehr enge Passstraße bestiegen, welche dennoch sehr schön zu fahren ist und über einen guten Asphalt verfügt. Er verbindet Barcelonnete mit Allos und liegt parallel zum Col de la Cayolle und Col de la Bonette.

 

Col d'Allos

Der Col d'Allos verführt mit seinen gewaltigen Ausblicken immer wieder zu Foto-Zwischenstopps.

 

Col de la Bonette

Asphalt, Kurven, Aussicht... auf dem Col de la Bonette (2.715 Meter) stimmt unserer Meinung nach alles. Er ist eine der schönsten Passstraßen in den Seealpen. Auf der Passhöhe führt die Straße um mondlandschaft-artiges Geröll, welches den Bergkamm bildet. Die Aussicht in beide Richtungen ist phänomenal.

 

Col de la Lombarde

Die Südseite des Col de la Lombarde (2.350 Meter) ist von vielen Kehren geprägt. Der Asphalt ist relativ wechselhaft, jedoch noch in einem gut fahrbaren Zustand für Sportler. Der Pass verläuft über die Ländergrenze von Frankreich und Italien. Die Nordrampe liegt bereits in Italien und ist sehr schmal, jedoch gut asphaltiert.


Tour 2, ca. 310 km:

St. Andre les Alpes - Annot - Gorges du Daluis - Guillaumes - Col de la Cayolle - Les Thuiles - Montclar - Col de Maure - Col du Labouret - Digne les Bains - Malijai - Oraison - Bras d'Asse - Chateauredon - Barreme - Col des Robines - St. Andre les Alpes

Col de la Cayolle

Die Fahrwerke unserer Sportler waren beim Asphalt des Col de la Cayolle (2.326 Meter) eindeutig überfordert. Sowohl Süd- als auch Nordrampe sind in entsprechend schlechtem Zustand. Wegen des tollen Panoramas sollte man den Pass jedoch trotzdem mal gefahren sein. In Verbindung mit den Gorges de Daluis liegt dieser auf dem Weg Richtung Barcelonnette.

 

Hinterland Provence

Von Malijai über Pumichel nach Oraison geht ein kleines Sträßchen mitten durch die Provence. Lavendelfelder und kleine Bauerndörfer - so pur wie hier, sieht man die Provence von der Straße aus selten. Die Straße ist zwar teilweise tückisch mit Split verseht, jedoch dafür fast komplett verkehrslos. Ein Auslug lohnt sich.


Tour 3, ca. 280 km:

St. Andre les Alpes - Col de la Blache - Castellane - Col de Valferrière - Pas de la Faye - Grasse - Antibes - Carros - Vence - Col de Vence - Greolieres - Peyroules - Castellane - St. Andre les Alpes

Das Meer bei Antibes

Die Route Napoleon von Castellane über Grasse entlang, landeten wir bei Antibes an der Küste. Dort kühlten wir uns bei sehr angenehmer Meerestemperatur erstmal ab.

 
Kleines Dorf bei Vence

Kleiner Zwischenstop in einem urigen französischen Dörflein, kurz nach Vence. Hier gab es gutes Essen zu moderaten Preisen. Und zu unserer Überraschung sogar warme Speisen zur Mittagszeit.

 
Baden in der Verdon

Am Ende eines langen Tages gings in der Verdon, 200 Meter von unserem Campingplatz entfernt, etwas planschen / raften.


Tour 4, ca. 240 km:

St. Andre les Alpes - Col de la Blache - Castellane - Trigance - Canyon du Verdon - Aiguines - Aups - Draguignan - Carras - Mons - Castellane - St. Andre les Alpes
 
Canyon du Verdon - Südseite

Früh morgens los, belohnt einen die Südseite des Canyon du Verdons mit wenig Verkehr. Die Verdonschlucht ist mit bis zu 700 Metern eine der tiefsten Europas. Die Straße ist, bei wenig Verkehr, super zu fahren und unterwegs bieten sich immer wieder phänomenale Aussichtspunkte. Die Schlucht führt von Castellane bis zum Lac de Sainte Croix. Im Lac de Castillon wird zwei mal täglich Wasser aus dem Stausee abgelassen, so kann in der Schlucht auch geraftet werden.

 
Hinterland der französischen Riviera

Im Hinterland der Provence ist so gut wie keine Menschenseele unterwegs. Hier, direkt nach Mons, waren wir so gut wie alleine unterwegs - und das auf wunderschönen Straßen.

 
Französische Riviera

Bei so wenig Verkehr nutzten wir die Gelegenheit, um unsere Füße ein wenig baumeln zu lassen und den Ausblick und die Ruhe zu genießen.


Tour 5, ca. 410 km:

St. Andre les Alpes - Digne les Bains - Les Mées - St. Etienne les Orgues - Col du Pas de la Graille - Les Omergues - Col de Macuègne - Sault - Col de Mt. Ventoux - Bedoin - Sault - Banon - St. Etienne les Orgues - St. Andre les Alpes

Col du Pas de la Graille

Zwischen St. Etienne les Orgues und Sisteron liegt der Mont de Lure (1.826 Meter), über den sich der wenig bekannte Col du Pas de la Graille (1.597 Meter) erzieht. Dieser ist auf der Südseite etwas holprig, aber ganz gut zu fahren und bietet schöne offene Kehren. Die Nordseite ist landschaftlich schön, allerdings zu häufig verschmutzt, um flott zu fahren. Die Aussicht ist super und kann durchaus mit hochalpinen Pässen mithalten.

 
Branding auf dem Mont Ventoux

Der Ansturm auf das Passschild des Mont Ventoux ist sehr groß, vor allem unter den unzähligen Fahrradfahrern, denen der Berg eine besondere Herausforderung darstellt. Nichts desto trotz muss natürlich auch unser Aufkleber auf dem Schild präsent sein.

 
Die Bergkuppe des Mont Ventoux

Die Bergkuppe des Mont Ventoux